Unterschiede VideoüberwachungQUALITÄTSUNTERSCHIEDE IN DER VIDEOÜBERWACHUNGSTECHNIK

Was bedeutet „High End“ und „Industriequalität“ für Videoüberwachungssysteme?

Zwei Adjektive die für viele Produkte zutreffen würden bzw. jeder Hersteller dies von seinen Produkten behauptet. Doch was bedeuten diese Begriffe für Videoüberwachungssysteme? Marketing-
Slogan oder fundierte Beschreibung der Produkteigenschaften? Wir verstehen unter diesen Begriffen qualitativ hochwertige, leistungsstarke und betriebsbewährte Produkte, welche sich durch
den jahrelangen Einsatz in schwierigen Umweltbedingungen behaupten konnten.

Produktlebenszyklus von Videokomponenten in Zeiten von Digitalisierung und Industrie 4.0

Der Produktlebenszyklus von Videokomponenten ist durch die IP-Technologie kürzer geworden als noch zu Zeiten der analogen Technik. Folglich entwickeln die Hersteller der Videobranche
kontinuierlich neue Produkte und lösen damit die Vorgängermodelle ab. Dies erschwert den Service und die Reparatur von bestehenden Videoanlagen, da die Kompatibilität der neuen Geräte mit
dem alten System nicht immer gewährleistet wird. Aus diesem Grund setzen wir auf Abwärts- und Aufwärtskompatible Systeme, welche für den langlebigen Einsatz und Service geeignet sind.

Herausforderung an die Technik: 24/7 Dauerbetrieb

Industriequalität bedeutet im Fall von Videoüberwachungskomponenten, dass die Geräte für den pausenlosen Einsatz und wartungsarmen Betrieb konzipiert sind. Konkret werden dafür
hochwertigere Elektronikbauteile verwendet, welche einer dauerhaften Hitzebelastung und konsequenten Leistungsabrufen stand halten. Die Auswahl jedes einzelnen Bauteils einer
Videokomponenten entscheidet in der Summe über die Qualität und damit über die Kosten des Gesamtproduktes.

Welchen Stellenwert hat die Planung und Installation für eine Videoanlage?

Oft erfolgt der Aufbau des Videoüberwachungssystem im Zuge der Elektroinstallation und die Kameras werden mit ihrer Grundeinstellung ohne individuelle Anpassung installiert.
Aus den genannten Gründen betrachten wir ein Videoprojekt als eigenständiges Gewerk und konzipieren im Vorwege eine Videolösung, welche ihren Anspruch an verwertbaren Videobilder und
langlebigen Betrieb nachkommt. Dazu gehört die individuelle Standortfestlegung und Einstellungsoptimierung jeder einzelnen Überwachungskamera für den Tag/Nacht-Betrieb.

Wie erklären sich die Preisunterschiede zwischen einfachen und hochwertigen Videoüberwachungssystemen?

Neben dem Einsatz von hochwertigeren Materialien und der besseren Verarbeitung der Bauteile zeichnen sich hochwertige Videokomponenten hauptsächlich durch ihre Leistungsfähigkeit
hinsichtlich der Bildqualität aus. Zudem lassen sich hochwertige Videokomponenten individuell auf die jeweilige Bildszene am Kamerastandort sehr feinfühlig einstellen, sodass mit der richtigen
Fachkompetenz perfekte Videobilder konfiguriert werden können. Des Weiteren besitzen hochwertigere Produkte viele Innovationen, wie Videoanalyse in Verbindung mit künstlicher Intelligenz,
Manipulationserkennung oder die Verarbeitung von Regeln oder Ein- und Ausgangskontakten.

Wie sicher ist die Bildübertragung?

High-End Videolösungen werden vorrangig für besonders gesicherte Bereiche verwendet und dabei wird größtenteils auf Netzwerkschnittstellen zum Global Web oder in das Intranet verzichtet.
Die Videoüberwachungssysteme in diesen Bereichen laufen vollständig autark und besitzen keine physischen Schnittstellen zu anderen Netzen. Eine geschützte Kabelverlegung, in Schränken
verschlossene Server und Switche sowie geschützte Technikräume sollten beim Aufbau beachtet werden. Dies erlaubt den Schutz der Bildübertragung vor Manipulation oder Zerstörung. Falls die
Videoanlage eine Schnittstelle zum Global Web für den weltweiten Zugriff besitzt, schützen wir das Videonetzwerk indem sich die Schnittstelle zum Global Web in einem anderen Netzwerk
befindet. Zudem schützen wir die Schnittstelle ins Internet mit einer Firewall und beschränkten Eingangsverbindungen des Routers.

28. Mai 2020